Mocambique
Ende Oktober sind wir fuer 4 Tage ins nordoestliche Nachbarland Macambique gefahren. Frueh um 3 Uhr ging's von Jo'burg aus los, weil wir schon um 10 Uhr an der Grenze sein sollten. Das hat sich dann aber durch widrige Umstaende bis nach 1 hinausgezogen, u.a. weil ein hier nicht naeher genannter Mitfahrer seinen Tankdeckelschluessel vergessen hatte und das Aufbrechen und Suchen nach einem neuem sich etwas in die Laenge gezogen hat. Auf den letzten 100km vor der Grenze ist auch die Strasse nicht mehr ganz so gut, aber mit der richtigen Geschwindigkeit fliegt man geradezu ueber die Schlagloecher. Die Prozedur an der Grenze hat dann auch nicht so lange gedauert (die Beamten dort wollten wohl ihr Dartspiel nich allzu lang unterbrechen) und so haben wir die Autos dort abgestellt (gut, dass ich einen verschliessbaren Tankdeckel gekauft habe - oops), sind auf den bereitstehenden 4x4 gesprungen und ab ging's durch die Duenen Richtung Camp nach Punta do Ouro. Dort angekommen waren wir angenehm ueberrascht - ein wunderschoenes Camp komplett aus Stroh- und Bambusmatten direkt am Strand. Nachdem wir unsere Mosquitonetze aufgespannt hatten, haben wir uns die bereitstehende Fruechte schmecken lassen. Am spaeten Nachmittag war ein kleiner Schnorchelkurs und abends lagen wir am Strand und schauten in die Sterne. Am Freitag frueh um 7 Uhr war der erste Launch aufs Meer zu den Delphinen. Die bekamen wir leider erst am Samstag zu sehen. Das waren dann aber unvergessliche Momente, wenn so ein grosses Tier bis auf einen Meter an einen herankommt. Die Nachmittage waren immer zur freien Verfuegung und so lagen wir am Strand oder im schattigen Camp, spielten Beachvolleyball, schauten Delphinbuecher an oder machten einfach garnichts. Alles in allem eine unvergessliche Sache, die ich nur jedem empfehlen kann. Falls Ihr weitere Infos ueber das Camp und Schnorcheln mit Delphinen haben wollt kontaktiert Elke.
Die Grenze zu Mocambique ist irgendwo im nirgendwo - aber mit brandneuer Strasse.

Die Highways in Mocambique sehen dann etwa so aus...

Punto du Ouro hat einen wunderschoenen breiten und ruhigen Strand...

...soviel Schoenheit hat dann einige Leute gleich umgehauen.

Waehrend der Mittagshitze konnte man es meist nur im Camp aushalten...

...oder am Strand im Schatten.

Abends gab's immer ein lecker Essen...

...bevor man es sich unter dem Mosquitonetz gemuetlich machte, wie hier Urban.

Fuer das fruehe Aufstehen wurden wir mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt.

Mit diesem Boot gings raus zu den Delphinen

Kurz vor dem Sprung ins Wasser

Wo sind sie denn nur???

Meine Freunde und ich (dritter von rechts) vor dem Camp.

Auch in Mocambique wurden die "Springbooks" kraeftig unterstuetzt. Sie haben das Halbfinale der Rugby-Weltmeisterschaft dennoch knapp verloren.

Ueber betagte Strassen gings wieder zurueck nach Jo'burg. Das Bild ist zwar nicht von mir, aber die Groesse der Loecher kommt ungefaehr hin.

© wilddog.de 1999